Kontakt Chronik
Herr
Ralf Sassenberg
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32425 Minden
Freiwillige Sanitätskolonne vom Roten Kreuz (1919 - 1937)
Nach dem Krieg stieg die Mitgliederzahl wieder auf 46. Das Vereinslokal wurde vom Evangelischen Vereinshaus zum Bürgerverein (Königswall 1-3) verlegt. Im Jahre 1919 gab Kolonnenführer Gravenkamp sein Amt auf, 1920 tat es ihm der Kolonnenarzt Dr. Schlüter gleich. Beiden wurden wegen ihrer Verdienste die Ehrenmitgliedschaft verliehen. Neuer Kolonnenführer wurde Karl Wagener, neuer Kolonnenarzt Dr. Böse.
Im Zuge der Neuordnung nach dem Ersten Weltkrieg nahm die bisherige Kriegersanitätskolonne den Namen "Freiwillige Sanitätskolonne Minden" an.
1925 wechselte die Kolonnenführung wieder; Kolonnenführer wurde der vormalige Materialienverwalter Wilhelm Zorn, Kolonnenarzt Dr. John.
1926 fand eine große Sanitätskolonnenübung in Dankersen statt, an der alle Sanitätskolonnen des Kreises Minden teilnahmen.
1927 wurde ein Krankentransportwagen angeschafft. Er wird vom Taxiunternehmen Peper technisch betreut.
1929 wurde das 40-jährige Bestehen der Kolonne groß gefeiert (Zeitungsartikel), dabei wurde ein Banner vom Vaterländischen Frauenverein gestiftet, das heute im Schulungsraum der Gemeinschaft hängt.
Schon 1928 war Dr. Heilmann letzter Kolonnenarzt geworden, 1930 wurde Louis Krumsiek letzter Kolonnenführer. Die Kolonne unterhielt Anfang der 30er Jahre ein Netz von 18 Unfallmeldestellen, die mit Krankentragen und Verbandkästen ausgestattet waren.
Im Jahre 1937 schließlich wurden die bis dato selbstständigen Rotkreuzvereine in der Stadt Minden (der "Vaterländische Frauenverein" und die "Freiwillige Sanitätskolonne") zum "Ortsverein Minden des Deutschen Roten Kreuzes" vereinigt.
Die Strukturen der Sanitätskolonne wurden nahtlos als männliche Bereitschaft weitergeführt.


