Ansprechpartner
Frau
Petra Mustermann
Tel: 01863 41 41-0
P.Mustermann@DRK-Musterdorf.de
Musterstr. 1
12345 Musterstadt
SEGmente 5 - Arbeitsanweisung für SEGen
Durch Struktur effektiv arbeiten: Die SEGmente5.
Der DRK Ortsverein Minden bildet seine Helfer seit 2002 mit dieser Arbeitsanweisung aus. Viele der Details haben die Helfer sich selbst erarbeitet. Der Umgang mit dem Material und die Koordination zwischen den Helfern konnte verbessert werden. Durch die Mitwirkung jedes einzelnen Helfers ist die Akzeptanz sehr groß.
Am Anfang klappte noch nicht einmal das Aufsitzen auf die Fahrzeuge. Die Helfer wartete noch auf den ein oder anderen bzw. es wurde immer wieder etwas vergessen.
Heute steht nach 45 Minuten nach einer spontanen Alarmierung bereits das eingerichtete Zelt. Denn auch eine OV interne Ausrückordnung steht je nach Auftrag bereis im Vorfeld fest.
Überzeugen sie sich von den SEGmente 5:
Was sind die SEGmente?
Eine SEG (Schnell Einsatz Gruppe) gibt es bereits in vielen Städten. In NRW wird eine SEG aus den Einsatzeinheiten heraus gebildet. Dieses kann die Sanitätsgruppe, aber auch die erweiterte Betreuungsgruppe sein.
Eine Schnell-Einsatz-Gruppe wird eingesetzt, wenn der eingetretene Unglücksfall mehr Helfer und Rettungsmittel benötigt, als normalerweise einsatzbereit sind. Beim SEG-Einsatz ist die Zusammenarbeit genau aufeinander abgestimmt, definierte Handlungsabläufe erforderlich, damit das Einsatzziel erreicht wird.
Hierzu wurde eine Schriftenreihe entwickelt, um eine einheitliche Struktur zu ermöglichen - möglichst Bundesweit: Die Segmente.
- SEGmente 1: Taktische Zeichen in der Gefahrenabwehr
- SEGmente 2: Der Behandlungsplatz
- SEGmente 3: Notarzt und Rettungsassistent beim MANV
- SEGmente 4: Einrichten und Betreiben von Bereitstellungsräumen
- SEGmente 5: Arbeitsanweisung für SEG'en
H. Peter und K. Maurer haben hierzu die "SEGmente 5: Arbeitsanweisung für SEG'en" herausgegeben. Hier wird beschrieben, wie zum Beispiel eine Behandlungsstelle aufgebaut wird und wo welcher Helfer auf dem Fahrzeug zu sitzen hat. Eine Präsentation ist in unserem Intern - Bereich zu bekommen. Eine Kreisweite Führungskräfte-Ausbildung wurde erstmals mit diesem Thema am 01.02.2003 durchgeführt.
Wie wir als Betreuungsgruppe in der DRK Einsatzeinheit Minden-Nord seit dem Juli 2002 arbeiten, möchten wir Ihnen hier einmal vorstellen.
Ausbildung in SEGmente5

- Foto: Betrachtung der AAO / DRK
Wir im Ortsverein Minden bilden seit 2002 unsere Einsatzkräfte in "SEGmente5 - Arbeitsanweisung für SEG'en im Sanitätsdienst" aus. Für unsere neuen Helfer und zur Auffrischung bieten jeweils einen eintägigen Workshop an. 4 UE werden für die Theorie benötigt, da auch viele einsatztaktische Informationen vermittelt werden.
Auf unserem Flur direkt vor den Personalräumen befindet sich ein Bild über unsere Ausrückordnung im Einsatzfall. Die Helfer wurden über die Verfahrensweisen eingewiesen.
Ausbildungsthemen
Zu den erweiterten ausbildungsthemen gehören:
- Einführung in SEGmente5
- personelle und materielle Ausstattung
- Fachdienste der Einsatzeiheiten
- Führungsorganisation
- Alarmierung der Einsatzkräfte
- Arbeitsabläufe
- Vor- und Nachbereitung des Einsatzes
- Einrichten einer Behandlungsstelle
- Abschluss
Nur die Theorie ist zwar wichtig, aber nicht alles....
In der Praxis wird dann der Aufbau einer Behandlungsstelle geübt. Mit dem Anrücken und dem Aussteigen fängt die Ausbildungspraxis an.

- Foto: Antreten vor dem Betreungsdienstanhänger / DRK
Beim Antreten vor dem Betreuungsdienstanhänger wird der Auftrag an die Gruppe vom Gruppenführer übermittelt. Hier soll eine Behandlungsstelle mit Zelt aufgebaut und eingerichtet werden.
Zu jedem Ausbildungsabschnitt wird eine Erklärung gegebe.
Während die einen Helfer die Klapptragen aufbauen, stellt die KTW-Besatzung das Material aus dem Fahrzeug zur Verfügung und baut danach den Krankentragenlagerungsbock auf. Weitere zwei Helfer legen zuerst das Gestänge des Einsatzzeltes aus und ziehen dann mit zwei weiteren Helfern die Zelthaut über das Gestänge. Nach dem Aufbau des Einsatzzeltes wird das bereits aufgestellte Material in das Zelt gebracht.
Dazu gehören Notfallpacks inkl. Infusionen, Blutdruck- und Blutzuckermessgeräte, Beatmungsbetel und Sauerstoff, Verbandmaterialien und natürlich Registrierungsbögen für die Patienten.



